Frühjahrskonzert 2024

Unsere Solistin beim diesjährigen Frühjahrskonzert

Monja Heuler

(Foto: privat)

 

Frühjahrskonzert 2024

Musik aus Film, Show und Musical – Wiederhörensfreude!

 

„Erkennen Sie die Melodie?“ war eine Quizsendung im Fernsehen, bei der die Kandidaten Melodien und Lieder aus Oper, Operette und Musical anhand von wenigen Takten erkennen mussten. Oft reichen nur wenige Töne aus und es werden Erinnerungen wach, es entstehen Bilder im Kopf. Probieren Sie es aus, beim Frühjahrskonzert des Stadtorchesters gibt es jede Menge Wiederhörensfreude.

 

 

Programm:

 

Philipp Sparke - Between the two Rivers

Überraschende Variationen über „Ein feste Burg ist unser Gott“ und dabei ein echter „Sparke.“

 

Martin Böttcher (arr. Guido Rennert) - Große Suite über „Winnetou“

Die Musik zu den Karl May-Filmen der 1960ern ist legendär.

 

Rossano Galante - The Cry of the last Unicorn

Ein Stück Musik spannend und dramatisch wie ein Film.

 

Andrew Lloyd Webber (arr. Johan de Meij) - The Phantom of the Opera

„The Music of the Night“ im Konzerthaus.

 

John Powell (arr. Ton van Grevenbroek) - How to train your Dragon

„Drachen zähmen leicht gemacht“, ein vergnügliches Filmerlebnis und genauso ist die Musik dazu.

 

Bill Whelan (arr. Johan de Meij) - Highlights from Riverdance

Irische Energiemusik mit Ohrwurmcharakter.

 

 

Frühjahrskonzert 17. März 2024, 17:00 Uhr Konzerthaus Ravensburg

Leitung: MD Harald Hepner

Karten zu 15,00 (erm. 12,00) / 13,00 (erm. 10,00), Familienkarte 42,00 / 36,00

 

ab Montag, 26.02.2024 bei der Touristinformation Ravensburg, bei www.reservix.de und an der Abendkasse (Ermäßigung für Menschen mit Behinderung, Schüler, Studenten, FSJ)

www.stadtorchester-ravensburg.de

 

Los geht es mit „Between the two Rivers“, ein Werk, in dem Philipp Sparke den Lutherchoral „Ein feste Burg ist unser Gott“ spannungsvoll und dynamisch variiert und alle Farben des sinfonischen Blasorchesters strahlen lässt. Das gilt insbesondere für die Variation Nummer 4, die als Fuge angelegt ist. Das Stück ist der holländischen Stadt Aalst gewidmet, die eben zwischen zwei Flüssen, der Maas und der Waal, liegt und deren Bewohner auf ein reiches protestantisches Erbe und Leben blicken.

 

Die „Große Suite über Winnetou“ bringt die großartige Musik von Martin Böttcher zu den Karl-May-Filmen der 1960ern auf die Bühne, angefangen mit dem „Schatz im Silbersee“ und natürlich dem geliebten Winnetou-Motiv. Für insgesamt 10 Karl-May-Filme schrieb Martin Böttcher die Musik. Die Filme sind aus heutiger Sicht auf vielfältige Weise nicht mehr zeitgemäß, die Musik dazu scheint aber geradezu zeitlos und berührt noch immer. Solistin auf der Mundharmonika wird Monja Heuler sein. Die Musikerin (geb. 1992) wuchs in Trossingen auf und studierte am Hohner-Konservatorium Akkordeon und chromatische Mundharmonika. Sie arbeitet als Musiklehrerin, spielt in verschiedenen Ensembles und tritt als Solistin auf. (Arrangement: Guido Rennert)

 

Ein weiterer großer und vielbeschäftigter Filmkomponist ist John Powell. Er schuf die Musik für die Ice-Age-Sequels 2-4, für X-Men, für das Bourne Ultimatum und unzählige Filme mehr. 2010 erschien der erste der „Drachen zähmen leicht gemacht“- Animationsfilme, im Original „How to train your dragon.“ Die Geschichte von Hicks, dem Sohn des Wikingerhäuptlings Haudrauf und Astrid, seiner Freundin, von großen und kleinen Drachen, von Mut und Cleverness, Mitgefühl und Toleranz, mit Action und Spannung enthält alles, was es für ein vergnügliches Filmerlebnis braucht. Und die Musik von John Powell ist genauso! (Arrangement: Ton van Grevenbroek)

 

Vom Film zum Musical: Das „Phantom der Oper“ wird seit der Uraufführung 1986 in London ununterbrochen und mit großem Erfolg gespielt. Das Stück basiert auf dem Roman von Gaston Leroux, die Geschichte allein ist schon packend. Andrew Lloyd Webber traf mit seinen Kompositionen dazu direkt in das Herz der Zuschauer. Das Stadtorchester spielt einige der größten Hits wie „Music of the Night,“ „Wish you where here“ und natürlich den charismatischen Titelsong. (Arrangement: Johan de Meij)

 

Zum Schluss geht es noch auf die große Showbühne. Ursprünglich komponiert und choreografiert für den Pausenauftritt des Eurovision Song Contests 1994 in Dublin, entwickelt sich aus dem nur 7 Minuten-Stück „Riverdance“ eine abendfüllende Show und Marke, die bis heute fasziniert und große Hallen füllt. Am Frühjahrskonzert ist das Original und Ur-Riverdance von Bill Whelan zu hören. (Arrangement: Johan de Meij)