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Posaunen

stehend v.l.n.r.: Konrad Thum, Gottfried Fischer, Stefan Müller, Sascha Hugger, Walter Melcher; sitzend: Alexander Hügle, Markus Eger

Schon in der Apokalypse werden Posaunen als Vorbote für den Weltuntergang beschrieben, jedoch sind die Posaunisten der heutigen Zeit wesentlich umgänglicher und wollen eigentlich niemanden etwas antun. Im Gegenteil, Konrad Thum, Gottfried Fischer, Stefan Müller, Sascha Hugger , Walter Melcher, Alex Hügle und Markus Eger sind nette und sympathische Musiker und sind vor allem für jeden Spaß zu haben. 

Das besondere an diesem Instrument ist seine Bauart. Die Posaune entstand um das Jahr 1400 und ist durch den Zug eines der ersten Instrumente gewesen, die vollchromatisch spielbar waren. Vollchromatisch heißt, dass auch die Töne zwischen den Naturtönen spielbar sind. Selbstverständlich hat die Posaune über die Jahre eine Entwicklung durchgemacht, in der sich Bauform und Material der Zeit angepasst haben und verbessert wurden. Das wesentliche Merkmal ist aber geblieben: Der Posaunenzug. 

Dieser ermöglicht sowohl genaue Intonation, als auch Effekte wie beispielsweise das Glissando. Durch diese Möglichkeiten findet sich die Posaune in unterschiedlichen Stilrichtungen wieder und ist damit eines der flexibelsten Instrumente. Ob Klassik, Big Band, Jazz, Ska, Pop, ... überall hat die Posaune ihre Aufgaben und übernimmt wichtige Rollen in den einzelnen Stilrichtungen. 

Auch aus der sinfonischen Blasmusik ist sie nicht wegzudenken. In der Regel ist hier neben der „normalen“ Tenorposaune auch die Bassposaune besetzt. Die Einsatzgebiete können hier ebenso flexibel sein. Die Palette reicht vom Solo über pompöse Stellen im Satz bis hin zum Abschlussakkord im Pianissimo.