Hörner
„Das Horn, das Horn das ruht sich aus und bringt nur einen Ton heraus...“ Ruhig und gemütlich wird das Horn in einem bekannten Volkslied beschrieben.
Dass dies jedoch nicht immer ganz richtig ist und manchmal sogar eher das Gegenteil der Fall ist, beweisen die 5 Hornisten und 2 Hornistinnen des Stadtorchesters Ravensburg:
- Philipp Winter
- Simon Hepner
- Carsten Hermann
- David Föll
- Julian Lutz
- Magdalena Winhart
- Julia Geiger
Das Horn ist eines der ältesten Blasinstrumente und wurde ursprünglich als Jagd und Signalhorn eingesetzt. Erst durch die Erfindung der Ventile um 1815 wurde es möglich auf dem Horn eine vollständige chromatische Tonleiter hervorzubringen.
Seit seiner Weiterentwicklung ist das Horn das Blechblasinstrument mit dem größten Tonumfang. Ein Hornist kann mehr als 16 Naturtöne erzeugen. Dies erfordert von den Hornisten des Stadtorchesters sehr viel Übung und ein gutes Gehör.
Das Horn besteht meist aus Messing und hat eine Röhrenlänge von 3,78 m. In der heutigen Form wird es in der Regel in der Stimmung F oder B gebaut. Der Ton wird, wie bei allen Blechblasinstrumenten, mit den Lippen erzeugt.
Das Hornregister des Stadtorchesters welches in der Mitte des Orchesters positioniert ist hat meistens richtig was zu tun. Von wegen ausruhen!
Der weiche und dunkle Klang des Horns hat dafür zu sorgen, dass die vielen anderen Klangfarben im Orchester bestens miteinander verschmelzen.
Der Komponist Robert Schumann sagte einmal „Das Horn ist die Seele des Orchesters!“
