Das Flötenregister
„Wie wurde der Kanon erfunden?“ „ Als 2 Flöten versucht haben gemeinsam eine Stelle zu spielen….“ Oje: Harald Hepner hat montags in der Stadtorchesterprobe gleich 7 Flöten vor sich sitzen:
- Sarah Berner
- Silke Moosmann
- Martina Redle
- Christiane Lunz
- Sigrid Amann
- Susanne Baur
- Susanne Stürzl.
Die Flötistinnen sitzen im Orchester gegenüber den Klarinetten und gehören ebenso zur Gruppe der Holzblasinstrumente aufgrund ihrer ursprünglichen Holzbauweise und ihrer Anblastechnik.
Die Querflöte hat einen Tonumfang von über 3 Oktaven und ein großes Klangfarbenspektrum: es reicht von weich und voll in der tiefen Lage bis zu einem ausdrucksvollen, freien, hellen und brillianten Klang in der mittleren und hohen Lage. Sie wird im Orchester oft im Mischklang für zusätzliche Farbtupfer, aber auch für gefühlvolle oder sehr virtuose Solopassagen eingesetzt.
Auch „Familienmitglieder“ der Querflöte finden ihren Einsatz im Stadtorchester: selten aber doch immer öfters kann man die Alt- und Bassquerflöte hören, am häufigsten jedoch die Piccoloflöte, im Stadtorchester wird sie von Martina Redle und Susanne Stürzl gespielt. Sie ist das kleinste, kürzeste und damit höchstklingende Blasinstrument.
Die 7 Flötistinnen, bei uns eine reine Frauendomäne, gehen im Leben außerhalb des Orchesters verschiedensten Berufen nach: Musikschullehrerin, Finanzwirtin, Ergotherapeutin, Sozialpädagogin, stelbst. Unternehmerin und Physiotherapeutin. Zusammen haben sie über 65 Jahre Stadtorchester „auf dem Buckel“. „Das Schöne am Stadtorchester ist das, was uns alle verbindet: die Freude daran, gemeinsam in einem tollen Orchester anspruchsvolle und teils außergewöhnliche Musik zu machen.“
